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Trump unterstützt Benjamin Netanjahu (Benjamin Netanyahu) für Wiederwahl neun Tage vor Israels Wahl am 27. Oktober

Der US-Präsident lobte den israelischen Ministerpräsidenten in einem Beitrag auf Truth Social und warnte, ein anderer Anführer würde Amerika mit dem Iran allein lassen, während Netanjahus Block in einem knappen Rennen steht.

Both News · KI-Text auf Basis der genannten Quellen

Verfasst aus 8 Berichten von Medien aus dem ganzen Spektrum

Aktualisiert:

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu für eine Wiederwahl unterstützt, neun Tage bevor die Israelis bei einer nationalen Wahl abstimmen, die Umfragen zufolge knapp ausfallen dürfte.3,5,6,8

Die Unterstützung kam in einem langen Beitrag auf Truth Social, der sich an das israelische Volk richtete. Darin bezeichnete Trump Netanjahu als "Bibi" und nannte ihn einen "Großen Kriegerpremierminister". "Wenn Israel den falschen Anführer hat, also irgendjemanden außer Bibi, wird Amerika diese Arbeit selbst erledigen müssen, und dazu bin ich nicht geneigt", schrieb Trump.3,5,6

Trump schrieb Netanjahu zu, dazu beigetragen zu haben, den Iran militärisch und finanziell zu schwächen, und der Premierminister sei "stark, mutig und brillant angesichts enormen Widerstands, auch aus Israel selbst" gewesen. Außerdem schrieb er, die iranische Führung solle "ihr Verhalten schnell ändern", andernfalls werde die Regierung in Teheran (Tehran) von den Vereinigten Staaten "bald den Job zu Ende bringen".3,5,8

Die Unterstützung markiert einen Wandel für Trump, der zuvor offengelassen hatte, ob er Netanjahus Wiederwahl befürwortet. In einem Interview mit dem Time-Magazin, das Anfang Oktober veröffentlicht wurde, sagte er: "Ich bin nicht mehr in der Politik aktiv." Trump hat Kandidaten in anderen Ländern unterstützt, darunter in Ungarn (Hungary), Japan und Argentinien (Argentina). Damit weicht er von der traditionellen Praxis der USA ab, bei ausländischen Wahlen keine ausdrücklichen Empfehlungen auszusprechen.3

Die Beziehung der beiden Politiker war in den vergangenen Monaten auf die Probe gestellt. Salon beschrieb die Streitpunkte als den Krieg mit dem Iran, israelische Militäroperationen im Libanon (Lebanon) und Bemühungen um einen Waffenstillstand im Gazastreifen (Gaza). France 24 berichtete, Trump habe sich Ende Februar einem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf den Iran angeschlossen, im April aber einem Waffenstillstand zugestimmt. Netanjahu habe zudem erklärt, eine diplomatische Einigung mit der iranischen Führung sei nicht möglich, während Trump eine ausgehandelte Beendigung des Konflikts angestrebt habe. Salon beschrieb den Konflikt als fast achtmonatigen Krieg, eine Zeitangabe, die von der Darstellung von France 24 über einen Waffenstillstand im April abweicht.3,8

Netanjahu begrüßte die Unterstützung auf X. "Danke, Präsident Trump, für die enorme Unterstützung und die gemeinsame Arbeit", schrieb er. "Gemeinsam werden wir die Mission vollenden!" France 24 zitierte denselben Beitrag mit leicht anderem Wortlaut: "für Ihre enorme Unterstützung und für unsere gemeinsame Arbeit". Seine Likud-Partei verbreitete außerdem ein Wahlkampfvideo mit beiden Politikern, in dem Netanjahu laut France 24 sagte, die beiden hätten "Iran zerschlagen".3,8

In einer Rede an Wähler sagte Netanjahu: "Ich bitte euch, genau zuzuhören, was Präsident Trump heute Abend gesagt hat", und fügte hinzu: "Aber es gibt noch eine Mission zu erfüllen." France 24 beschrieb die Wahl als weithin als Abstimmung über Netanjahu angesehen. Er tritt gegen eine Reihe von Oppositionsparteien an.8

Die Israelis stimmen am 27. Oktober bei ihrer ersten nationalen Wahl seit dem von der Hamas angeführten Angriff vom 7. Oktober 2023 ab. Rund sieben Millionen Israelis sind wahlberechtigt, und die Knesset hat 120 Sitze, von denen 61 für eine Regierungsmehrheit nötig sind. Salon berichtete, jüngste Umfragen deuteten darauf hin, dass Netanjahus Regierungsblock diese Schwelle verfehlen könnte. France 24 erklärte, weder Netanjahus Block noch der Block seines Hauptrivalen sei derzeit in der Lage, 61 Sitze zu erreichen.3,8

Netanjahus wichtigster Herausforderer, Gadi Eisenkot, führt die mitte-rechts ausgerichtete Partei Yashar und ist ein ehemaliger Armeechef. Salon nannte außerdem den früheren Ministerpräsidenten Naftali Bennett als eine der führenden Figuren der Opposition. Eisenkot sagte, er "bewundere" Trump, "aber Israel ist ein demokratisches Land, nur Israelis können ihre Anführer wählen". Oppositionspolitiker werfen Netanjahu vor, persönlich Verantwortung für den Angriff vom 7. Oktober zu tragen, weil er angeblich Warnungen ignoriert habe, so France 24.3,8

Netanjahu, der am 21. Oktober 77 Jahre alt wird, ist Israels am längsten amtierender Ministerpräsident und war mit Unterbrechungen mehr als 19 Jahre im Amt. Er kehrte im Dezember 2022 an die Macht zurück und versuchte, die Justiz zu zügeln, die Korruptionsvorwürfe gegen ihn prüft, die ihn ins Gefängnis bringen könnten, berichtete France 24.8

Irans Außenminister Abbas Araghtschi (Abbas Araghchi) reagierte auf X und schrieb, Netanjahu "treibe Amerika in einen weiteren Krieg". "Als Sie das letzte Mal 'den Job zu Ende bringen' wollten, ging der Iran gestärkt daraus hervor. Wollen Sie Ihr Glück noch einmal versuchen? Bitte sehr. Aber seien Sie vorsichtig; wir haben auch unerledigte Aufgaben", schrieb Araghtschi. Separat erklärte US-Außenminister Marco Rubio, er sei "sehr beunruhigt" über Bilder eines Angriffs israelischer Siedler auf einen amerikanischen Fotojournalisten für die Washington Post im besetzten Westjordanland (West Bank). Netanjahus Büro erklärte, es untersuche die Umstände des Angriffs.8

In den Berichten wurde nicht angegeben, ob die Unterstützung die Umfragen vor der Wahl beeinflussen wird. Die Wahl gilt, wie France 24 es formulierte, als Abstimmung über Netanjahu, und Trumps Beitrag stellte die Entscheidung für israelische Wähler im Hinblick auf die Vereinigten Staaten dar. Netanjahus eigene Worte am Vorabend der Wahl, als er Anhänger ansprach, lauteten, "es gibt noch eine Mission zu erfüllen".3,5,8

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Salon stellte Trumps Unterstützung als Eingriff in Israels Wahl an den Anfang und betonte den Zusammenhang mit möglichen künftigen US-Militäraktionen gegen den Iran, den Wandel gegenüber Trumps früherer Weigerung, Netanjahu zu unterstützen, sowie das belastete Verhältnis der beiden Politiker. Der NPR-Bericht enthielt in der vorliegenden Fassung nur seine Überschrift und Navigationselemente der Website.

Mitte

France 24 rahmte die Unterstützung als Schub für Netanjahus Wahlkampf und beschrieb die Wahl als Abstimmung über ihn. Der Sender ergänzte die Reaktion des iranischen Außenministers, die Vorwürfe der Opposition zum 7. Oktober und die knappen Umfragen. Der Bericht von The Hill konzentrierte sich auf Trumps Beitrag auf Truth Social, und der PBS-Bericht enthielt in der vorliegenden Fassung nur Seiteninhalte zur Senderauswahl.

Rechts

The Washington Examiner stellte Trumps Lob für Netanjahu als wichtigen Verbündeten im Krieg gegen den Iran und seine Warnung in den Vordergrund, dass die USA mehr vom Konflikt tragen müssten, falls Netanjahu verliere. Die Schlagzeile von Breitbart hob Trumps Beschreibung des Premierministers als "stark, mutig und brillant" hervor. Der Bericht der Washington Times enthielt in der vorliegenden Fassung nur seine Überschrift und Navigationselemente der Website.

Quellen

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