Die Ölpreise stiegen, nachdem Angriffe der Huthi auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien Sorgen um die Versorgung geweckt hatten.1
Das verfügbare Material enthält keine Zahlen darüber, wie stark die Preise gestiegen sind, wie viel Förderung betroffen war oder wie lange eine mögliche Störung anhalten könnte. Die beiden Medien, die über die Angriffe berichteten, beschrieben die Ziele zudem unterschiedlich. Die Überschrift von CNBC nannte eine Raffinerie in Saudi-Arabien, während die Überschrift von Breitbart besagte, die Huthi hätten Angriffe auf saudische Ölpumpen und den Flughafen in Riad für sich reklamiert. Die verfügbaren Berichte lösen diesen Unterschied nicht auf.1,2
Die Huthi haben Angriffe auf saudische Ölpumpen und den Flughafen in Riad für sich reklamiert. Aus dem verfügbaren Material geht nicht hervor, ob saudische Behörden diese Behauptungen bestätigt haben; in den ausgewerteten Berichten findet sich auch keine Stellungnahme saudischer Offizieller.2
MS NOW veröffentlichte einen Beitrag mit der Überschrift „Trump ignoriert den Rat seines eigenen Teams und feiert höhere Ölpreise“. Im Vorspann hieß es: „Je mehr Verbraucher leiden, desto mehr Geld verdienen Ölkonzerne“. Der Präsident feiere die höheren Preise als Teil seiner Schlussbotschaft vor den Zwischenwahlen.3
Der Beitrag von MS NOW nennt nicht, welchen Rat aus Trumps Team der Präsident ignoriert haben soll. Der vorliegende Auszug enthält kein direktes Zitat des Präsidenten oder eines anderen Amtsträgers, und im geprüften Material findet sich keine Reaktion Trumps oder seiner Regierung auf den Beitrag oder auf die Preisentwicklung.3
Unklar ist, welcher Teil des Anstiegs der Ölpreise mit den gemeldeten Angriffen zusammenhängt und ob Störungen an saudischen Anlagen andauern werden. Eine Bestätigung der Angriffe durch saudische Behörden, eine ausführlichere Erklärung der Huthi und weitere Preisbewegungen waren in den verfügbaren Berichten nicht Gegenstand.1,2,3