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Richter lehnt Antrag auf Verschiebung der Bestätigung der Senatswahl in Alaska wegen gleichnamigen Kandidaten ab

Das US-Justizministerium (Justice Department) wollte die Bestätigung aussetzen lassen, falls Senator Dan Sullivan wegen Verwechslung mit einem weiteren Dan Sullivan auf dem Stimmzettel verlieren sollte.

Both News · KI-Text auf Basis der genannten Quellen

Verfasst aus 7 Berichten von Medien aus dem ganzen Spektrum

Aktualisiert:

Ein Bundesrichter hat eine Klage des US-Justizministeriums abgewiesen, mit der Beamte in Alaska daran gehindert werden sollten, die Senatswahl des Bundesstaats zu bestätigen, falls der republikanische Senator Dan Sullivan verlieren sollte, und wies den Vorstoß wenige Tage vor der Abstimmung am 3. November zurück.1,4,7

Das Ministerium hatte die Bundesbezirksrichterin Sharon Gleason in Anchorage gebeten, eine sofortige Bestätigung zu verhindern, falls Sullivan mit einem Abstand verlieren sollte, der auf Verwechslung der Wähler wegen eines zweiten Kandidaten gleichen Namens auf dem Stimmzettel zurückzuführen sein könnte, um die Wählerabsicht untersuchen zu können. Der Ausgang ist über Alaska hinaus wichtig, weil der Sieger bestimmen könnte, welche Partei ab Januar die Mehrheit im Senat hält, in dem die Republikaner derzeit 53 der 100 Sitze innehaben.4,7

Alaska verwendet eine Rangfolgewahl mit vier Kandidaten auf dem Stimmzettel für den Senat. Wenn kein Kandidat im ersten Durchgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, scheidet der Viertplatzierte aus und die Zweitstimme auf dessen Stimmzetteln wird den verbleibenden Kandidaten zugerechnet. Nur Sullivan und die demokratische Kandidatin Mary Peltola, eine ehemalige Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, gelten als aussichtsreich für große Stimmenanteile.4

In einem Schriftsatz am späten Freitag erklärte ein Bundesstaatsanwalt der Richterin, das Ministerium wolle "alle Stimmzettel sichern und gesondert aufbewahren, auf denen" ein Kandidat namens Dan Sullivan gereiht wurde, für eine mögliche Untersuchung der Frage, ob Wähler ihn in der Annahme gereiht hätten, er sei der amtierende Senator. In dem Schriftsatz heißt es: "Der Wahltag ist der 3. November 2026, was ein erhebliches Risiko birgt, dass die vorliegende Kandidatur Wähler irreführt und letztlich zu einem Wahlverfahren ohne Integrität führt," in einer Erklärung, die dem US-Staatsanwalt für Alaska Michael Heyman zugeschrieben und von einem seiner stellvertretenden Staatsanwälte unterzeichnet wurde. Weiter heißt es: "Die Vereinigten Staaten von Amerika machen geltend, dass die vorgeschlagenen Vorsichtsmaßnahmen nach dem Wahltag unmöglich sein werden, was einen hinreichenden Grund für eine beschleunigte Prüfung darstellt."4

Heyman sagte auf einer Pressekonferenz in Anchorage am Freitag, vier Tage vor dem Wahltag, es gebe laufende strafrechtliche Ermittlungen dazu, wie und warum der pensionierte Lehrer Dan Sullivan sich in diesem Jahr erstmals zur Senatswahl entschlossen habe. "Wir werden es niemandem und keiner Gruppe erlauben, diese Wahl zu untergraben", sagte Heyman. "Es gibt sowohl zivilrechtliche als auch strafrechtliche Ermittlungen, die laufen", sagte er. "Es gibt einen starken Zuwachs an Ressourcen des FBI und in dieser Behörde." Er fügte hinzu: "Jeder Einwohner Alaskas verdient eine faire Wahl, und er wird sie bekommen."4

Heyman sagte, die strafrechtlichen Ermittlungen liefen seit Monaten und seien nach einem Bericht der New York Times vom Mittwoch beschleunigt worden, wonach Mitarbeiter von Peltolas Kampagne und hochrangige Mitarbeiter des Democratic Senatorial Campaign Committee geholfen hätten, den pensionierten Lehrer für eine Kandidatur zu gewinnen, in der Hoffnung, dem amtierenden Sullivan Stimmen abzunehmen. Heyman hatte sich zuvor aus den Ermittlungen zurückgezogen, weil er für eine Richterernennung in Betracht gezogen wurde, doch diese Enthaltung wurde am Donnerstag aufgehoben, weil er nicht mehr in Betracht gezogen werde. "Wenn glaubwürdige Informationen bekannt werden, sind wir entschlossen, diesen Informationen nachzugehen ... und wir werden handeln", sagte Heyman. Er wollte nicht sagen, gegen welches Strafgesetz möglicherweise verstoßen worden sei.4

Die Klage des Ministeriums, die nach Angaben von Präsident Donald Trump auf seine Bitte zurückgehe, behauptet, der "alleinige Zweck" der Kandidatur des nicht amtierenden Sullivan sei es gewesen, Peltolas Kampagne durch den Entzug von Stimmen für Senator Sullivan zu nützen. Trump forderte zudem nach dem Times-Bericht eine Strafverfolgung von Peltola; der Bericht führte interne Nachrichten und Beiträge an, die eine Beteiligung von Demokraten an der Anwerbung des zweiten Sullivan, eines pensionierten Lehrers aus Petersburg, nahelegen sollen. Peltolas Kampagne und das Democratic Senatorial Campaign Committee weisen eine Beteiligung an der Kampagne des Pensionärs zurück, und Peltola hat eine Beteiligung an seiner Präsenz auf dem Stimmzettel bestritten.4,7

Die von Republikanern geführte Regierung des Bundesstaats Alaska forderte Gleason am Samstag auf, den Fall abzuweisen, und schrieb, es gebe "keinen Grund, dass sich dieses Gericht noch länger mit dieser substanzlosen Klage befasst." Der Bundesstaat nannte den zusätzlichen Antrag des Ministeriums vom Freitag, alle Stimmzettel mit Stimmen für den zweiten Sullivan gesondert aufzubewahren, "sowohl beunruhigend als auch unmöglich", und erklärte, dies sei ohne Verletzung der Wahlprivatsphäre nicht möglich. Er erklärte, der Stimmzettel unterscheide die beiden Männer, wobei der Senator als Republikaner und Amtsinhaber und der andere Kandidat als "Daniel J. Sullivan Jr." aufgeführt sei. Der Bundesstaat schrieb: "Die Behörden des Bundesstaats haben den Stimmzettel sorgfältig gestaltet, um Verwechslungen der Wähler zu minimieren," und: "Das Gericht sollte diese Klage unverzüglich endgültig abweisen und den Behörden des Bundesstaats erlauben, die allgemeine Wahl — einschließlich Auszählung und Bestätigung — frei von ungerechtfertigter Einmischung des Bundes durchzuführen."2,3,4,5,7

Auch Peltolas Kampagne beantragte die Abweisung und stellte sich damit auf die Seite der Behörden des Bundesstaats. In ihrem am Donnerstag eingereichten Abweisungsantrag erklärte die Kampagne: "Anstatt seine unhaltbaren Rechtsansprüche zu verteidigen, wie angeordnet, hat das Justizministerium ... eine geänderte Klageschrift eingereicht, die nichts an den grundlegenden Mängeln ändert, die es daran hindern, diesen Fall zu führen oder den beantragten Rechtsschutz zu erhalten." Weiter hieß es: "Die US-Verfassung (U.S. Constitution) überlässt die Regelung von Bundeswahlen ausschließlich den Bundesstaaten und dem Kongress, und das Justizministerium hat keine gesetzliche Befugnis, diesen Fall zu führen." Die American Civil Liberties Union schrieb: "Man stelle sich vor, die Exekutive des Bundes könnte ein paar Worte wie 'Wahlintegrität' aus einer Gesetzespräambel herausgreifen und allein auf dieser Grundlage den Apparat der Wahlen der Bundesstaaten nach ihrem Willen beugen, die Bestätigung einer US-Senatswahl präventiv blockieren, um ihren bevorzugten Kandidaten vor einer Niederlage zu schützen, und die Wähler dann einer von den Strafverfolgungsbehörden geleiteten Befragung darüber unterziehen, wen sie 'wirklich' unterstützt haben,"4,7

Die Regierung argumentierte, eine Präambel des Wählerregistrierungsgesetzes aus den 1990er-Jahren übertrage ihr die Verantwortung dafür, dass die Bundesstaaten die "Integrität" von Bundeswahlen wahren, und erklärte, sie wolle Betrug verhindern, indem sie verhindere, dass Peltola in einem Rennen, das über die Senatsmehrheit entscheiden könnte, zur Siegerin erklärt werde. Die aktualisierte Zivilklage des Ministeriums, die eine am 23. Oktober erstmals eingereichte Klage ändere, fügte dem ursprünglichen Anspruch nach dem Gesetz zur Wählerregistrierung (National Voter Registration Act) einen Anspruch nach der Vorrangklausel (Supremacy Clause) der US-Verfassung hinzu und ergänzte Details aus dem Times-Artikel. Gleason hatte das Ministerium angewiesen, bis Freitag 13.00 Uhr Alaska-Zeit auf neue Abweisungsanträge zu antworten, und dem Bundesstaat, Peltolas Kampagne und weiteren Gruppen bis Samstagmittag Zeit für Erwiderungen gegeben, womit eine Entscheidung noch vor dem Wahltag offenblieb, wie es der Bundesstaat und die Kampagne beantragt hatten.4,7

Der republikanische Gouverneur Mike Dunleavy kündigte nach dem Times-Bericht staatsseitige Ermittlungen an und wandte sich gegen die Platzierung des zweiten Sullivan auf dem Stimmzettel. Das Oberste Gericht Alaskas (Alaska Supreme Court) hatte in diesem Sommer entschieden, dass der zweite Kandidat alle rechtlichen Voraussetzungen für den Verbleib auf dem Stimmzettel erfülle, und im Schriftsatz des Bundesstaats vom Samstag hieß es, Berichte über die mögliche Rolle von Peltolas Kampagne änderten nichts daran, dass er rechtmäßig auf dem Stimmzettel stehe. "Nicht jedes Unrecht kann vor einem Bundesgericht geheilt werden", schrieb der Bundesstaat. Nach der Abweisung der Bundesklage sollen die Behörden des Bundesstaats mit der Wahl am 3. November fortfahren, einschließlich Auszählung und Bestätigung.4,7

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Quellen

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